Namensgeber unseres Hauses sind unsere drei ca. 90jährigen Krimlinden (Tilia x euchlora). Krimlinden sind fremd- ländischer Herkunft und wurden wegen ihres schönen Wuchses als Parkpflanzung oder für Baumreihen verwendet. Außerdem nehmen sie so schnell nichts krumm: sie vertragen Hitze, Frost, Trockenheit und sind extrem wind- resistent. Krimlinden blühen später als andere Bäume und sind darum wichtige Bienennährgehölze.

Direkt vor dem Haus aufgereiht, lassen sie uns den Lauf der Jahreszeiten miterleben, wie wir es von städtischen Einheitsgrünpflanzungen kaum noch kennen. Im Mai erfreuen sie uns mit dem frischen Hellgrün der noch weichen herzförmigen Blätter. Anfang bis Mitte Juli ziehen die süß duftenden Blüten unzählige Bienen an. Im Oktober wandelt sich vor unseren Augen das dunkle Grün der Blätter in ein helles leuchtendes Gelb. Im Winter wird die eigentliche Wuchsform offenbar: jetzt sieht man besonders schön die bogig übergeneigten Äste mit den fast schleppenartigen Zweigen, die den ganzen Winter über die typischen erbsengroßen Früchte tragen.

Uns ist eine naturnahe Umgebung unseres Hauses besonders wichtig. Wir möchten, dass sich großstadtgestresste Urlauber am üppigen Grün vor den Ferienwohnungen erfreuen können. Dazu gehören die Linden genauso wie der alte efeubewachsene Flieder, die Bauernstauden im Vorgarten und die blumenbewachsenen Steinguttöpfe auf den Treppen. Genießen Sie das abendliche Froschkonzert aus den nahen Wiesen und wer großes Glück hat, hört im Mai sogar den Wachtelkönig rufen.